Villa am Boltenberg

Kategorie: Arbeitswelt, Denkmal, Innenarchitektur, Wohnen
Projekt: Vorwerk Academy Villa am Boltenberg
Bauherr: Gewerblicher Träger
Ort: Wuppertal
Baujahr: 1901 - 1902
Maßnahme: Denkmal / Sanierung / Erweiterung
Nutzung: Arbeitswelt / Bildung / Kultur / Gastronomie
BRAWO_Projekt_Villa-am-Boltenberg_Grafik_Ansicht

Das Sommerhaus der Familie Baum am Boltenberg entstand 1902–1903 nach Plänen des Regierungsbaumeisters Heinrich Plange an der Stelle eines älteren Hauses von 1869. Es liegt eingebettet in ein parkartiges Gelände mit Teichen, künstlich aufgeschüttetem Felsen und weitläufigen Wegen, die die natürliche Topografie des steilen Grundstücks bis zur Wupper einbeziehen. Viele Elemente des Vorgängerparks wurden beim Neubau erhalten, wodurch das Ensemble aus Villa und Landschaft bis heute seinen historischen Charakter bewahrt.

BRAWO_Projekt_Villa-am-Boltenberg_Architekturfotografie_Frontansicht

Isometrien aus der Konzeptentwicklung

Geschichte des Ortes

Das Sommerhaus der Familie Baum am Boltenberg entstand 1902–1903 nach Plänen des Regierungsbaumeisters Heinrich Plange an der Stelle eines älteren Hauses von 1869. Es liegt eingebettet in ein parkartiges Gelände mit Teichen, künstlich aufgeschüttetem Felsen und weitläufigen Wegen, die die natürliche Topografie des steilen Grundstücks bis zur Wupper einbeziehen. Viele Elemente des Vorgängerparks wurden beim Neubau erhalten, wodurch das Ensemble aus Villa und Landschaft bis heute seinen historischen Charakter bewahrt.

Revitalisierung

Mehr als 100 Jahre später dient die Villa weiterhin als privates Bauwerk und zugleich als Ort für gesellschaftliche Anlässe, Tagungen und Veranstaltungen. Ziel der jüngsten Sanierung war es, die Fabrikantenvilla der Jahrhundertwende umfassend zu erhalten und ihren historischen Geist wieder erlebbar zu machen. Türen, Fenster, schmiedeeiserne Arbeiten, Täfelungen und originale Ausstattungsgegenstände wurden restauriert oder auf Basis historischer Fotos ergänzt. Anpassungen an Türen, Wandqualitäten und Fluchtwegen erfolgten sensibel im Einklang mit dem Bestand. Ein barrierefreier Aufzug wurde an der ursprünglichen Stelle des Speisenaufzugs integriert, während Dach, Zinnen, Türme und Glockenturm einschließlich Glocke und Fahnenmast fachgerecht restauriert wurden.

Weiterentwicklung

Die Haustechnik und Elektrik wurden dezent eingebunden, Möbel und Leuchten harmonisch integriert, und auch die Außenanlagen orientieren sich an historischen Plänen. Des Weiteren wurden die schmiedeeiserne Toranlage und historische Mauern wiederhergestellt. So entstand eine denkmalgerechte Villa, die historischen Charme, moderne Funktionalität und eine elegante, private Wohn- und Arbeitsatmosphäre verbindet.

Grundrisse

Vorheriges Projekt
Basilica Minor
Nächstes Projekt
KITA und Gemeindezentrum Tersteegenstraße