Remisengebäude

Kategorie: Denkmal, Erweiterung, Innenarchitektur, Sanierung
Projekt: Remisengebäude
Bauherr: privat
Ort: Mülheim-Saarn
Baujahr: 1890
Maßnahme: Denkmal / Sanierung / Erweiterung / Innenarchitektur
Nutzung: Arbeitswelt / Wohnen
BRAWO_Projekt_Remisegebaeude_Grafik-Ansicht

Denkmalgerechte Remise wird Wohnhaus

Der Hof „Trapen“ wurde 1648 erstmals erwähnt und blieb bis ins 18. Jahrhundert in Familienbesitz, ehe er um 1790 an Wilhelm Auberg überging. Im 19. Jahrhundert wechselte der Hof mehrfach den Besitzer, bis die Familie Meisenburg ihn übernahm und später die Landwirtschaft aufgab, um ein Fuhrgeschäft zu gründen. Der Fuhrbetrieb bestand bis etwa 1950, danach wurden Gebäude vermietet und unterschiedlichen Nutzungen zugeführt. Seit den 1960er Jahren fanden Veränderungen und Anbauten statt.

Ursprünglich lag eine Bauvoranfrage für den Abriss der Remise von 1912 und Neubebauung vor, von der die neuen Eigentümer jedoch Abstand nahmen. Stattdessen wurde eine behutsame Restaurierung der Remise unter Erhalt aller Hofanlagen und Instandsetzung der straßenseitigen Bruchsteinmauer geplant.

BRAWO_Projekt_Remisegebaeude_Architekturfoto_Balkon

Isometrien aus der Konzeptentwicklung

Werdegang

Der Hof „Trapen“ wurde 1648 erstmals erwähnt und blieb bis ins 18. Jahrhundert in Familienbesitz, ehe er um 1790 an Wilhelm Auberg überging. Im 19. Jahrhundert wechselte der Hof mehrfach den Besitzer, bis die Familie Meisenburg ihn übernahm und später die Landwirtschaft aufgab, um ein Fuhrgeschäft zu gründen. Der Fuhrbetrieb bestand bis etwa 1950, danach wurden Gebäude vermietet und unterschiedlichen Nutzungen zugeführt. Seit den 1960er Jahren fanden Veränderungen und Anbauten statt.

Restaurierung

Ursprünglich lag eine Bauvoranfrage für den Abriss der Remise von 1912 und der Neubebauung vor, von der die neuen Eigentümer jedoch Abstand nahmen. Stattdessen wurde eine behutsame Restaurierung der Remise unter Erhalt aller Hofanlagen und Instandsetzung der straßenseitigen Bruchsteinmauer geplant.

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Stadthalle Wuppertal
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