Isometrien aus der Konzeptentwicklung




Geschichte des Ortes
Das Sommerhaus der Familie Baum am Boltenberg entstand 1902–1903 nach Plänen des Regierungsbaumeisters Heinrich Plange an der Stelle eines älteren Hauses von 1869. Es liegt eingebettet in ein parkartiges Gelände mit Teichen, künstlich aufgeschüttetem Felsen und weitläufigen Wegen, die die natürliche Topografie des steilen Grundstücks bis zur Wupper einbeziehen. Viele Elemente des Vorgängerparks wurden beim Neubau erhalten, wodurch das Ensemble aus Villa und Landschaft bis heute seinen historischen Charakter bewahrt.
Revitalisierung
Mehr als 100 Jahre später dient die Villa weiterhin als privates Bauwerk und zugleich als Ort für gesellschaftliche Anlässe, Tagungen und Veranstaltungen. Ziel der jüngsten Sanierung war es, die Fabrikantenvilla der Jahrhundertwende umfassend zu erhalten und ihren historischen Geist wieder erlebbar zu machen. Türen, Fenster, schmiedeeiserne Arbeiten, Täfelungen und originale Ausstattungsgegenstände wurden restauriert oder auf Basis historischer Fotos ergänzt. Anpassungen an Türen, Wandqualitäten und Fluchtwegen erfolgten sensibel im Einklang mit dem Bestand. Ein barrierefreier Aufzug wurde an der ursprünglichen Stelle des Speisenaufzugs integriert, während Dach, Zinnen, Türme und Glockenturm einschließlich Glocke und Fahnenmast fachgerecht restauriert wurden.
Weiterentwicklung
Die Haustechnik und Elektrik wurden dezent eingebunden, Möbel und Leuchten harmonisch integriert, und auch die Außenanlagen orientieren sich an historischen Plänen. Des Weiteren wurden die schmiedeeiserne Toranlage und historische Mauern wiederhergestellt. So entstand eine denkmalgerechte Villa, die historischen Charme, moderne Funktionalität und eine elegante, private Wohn- und Arbeitsatmosphäre verbindet.
















